Werden Sie Teil von NRW pflanzt!
Melden Sie jetzt Ihre Stadt oder Gemeinde an, um Teil der größten Pflanzaktion Nordrhein-Westfalens zu werden.
Mindestens 1.000 Bäume in jeder Gemeinde pflanzen und Ökopunkte anrechnen lassen
NRW pflanzt bietet Kommunen eine einzigartige Chance, aktiven Klimaschutz sichtbar zu machen – auch ohne eigene Pflanzfläche. Durch die Teilnahme stärken Sie das Umweltbewusstsein vor Ort. Mit dem Schulprojekt fördern Sie ganz konkret Bildungsarbeit an Schulen und positionieren sich als nachhaltige Vorreiterkommune in NRW. Jede Kommune wird sichtbar Teil eines landesweiten Leuchtturmprojekts.
Ein zusätzlicher Mehrwert: Unser Projekt ist für Kompensationsmaßnahmen geeignet. Die Aufforstung durch NRW pflanzt sorgt für eine ökologische Flächenaufwertung. Dadurch kann eine Kommune bei Kompensationsmaßnahmen mit NRW pflanzt das Ökopunkte-Konto deutlich verbessern. Lassen sie diese Chance nicht ungenutzt verstreichen und sprechen uns an: kontakt@nrw-pflanzt.de.
So einfach geht’s
Anmeldung
Der erste Schritt: Ihre Anmeldung. Dazu nutzen Sie einfach unser digitales Formular. Sie erhalten bei Anmeldung ein erstes Informationspaket mit allem Wissenswerten zum Projekt NRW pflanzt.
Kontakt
Nach Ihrer Anmeldung treten wir zeitnah persönlich mit Ihnen in Kontakt. Auch besuchen wir Sie gerne und stellen NRW pflanzt vor. Wir beantworten alle Fragen und besprechen Ablauf und die weitere Schritte.
Projektstart
Sobald eine oder mehrere Partnerschulen fest stehen, geht es in die konkrete Umsetzung. Machen Sie das Projekt außerdem in Ihrer Gemeinde bei BürgerInnen und Unternehmen bekannt.
Aktionstage
Mit den beiden Aktionstagen, dem Schulaktionstag und dem Pflanztag, werden alle Beteiligten zu aktiven KlimabotschafterInnen. Damit stärken Sie das Gemeinschaftsgefühl in Ihrer Stadt.
Ablauf der Pflanzung und forstliche Leistungen
Die Planung und Umsetzung der Pflanzung koordiniert die ROBIN GUT Stiftung gemeinsam mit erfahrenen Pflanzpartnern. Alle forstlichen Maßnahmen erfolgen dabei in enger Abstimmung mit der jeweiligen Kommune und den zuständigen Förstern vor Ort. Dazu gehören insbesondere Fragen zur Flächenvorbereitung, Baumartenwahl sowie zum passenden Pflanzzeitpunkt. Eine eigene Pflanzfläche in der Kommune ist wünschenswert, aber keine zwingende Voraussetzung für die Teilnahme an NRW pflanzt. Falls keine geeignete kommunale Fläche zur Verfügung steht, können die Bäume alternativ auf einer regionalen Gemeinschaftsfläche gepflanzt werden. Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, die Pflanzung in Zusammenarbeit mit lokalen Forstunternehmen umzusetzen, wenn dies von der Kommune gewünscht ist.
Darum sollten Sie dabei sein
Vorteile für Ihre Kommune
Positive Wahrnehmung
Wir sorgen für die entsprechende mediale Aufmerksamkeit in den regionalen Medien, sowie auf den bekannten Podcast- und Social Media Plattformen.
Gemeinsames Engagement
Stärken Sie den Zusammenhalt in Ihrer Gemeinde durch dieses gemeinsame Projekt und schaffen Sie bleibende Erinnerungen.
Bildungsauftrag
Vermitteln Sie Kindern und Jugendlichen in Ihren Schulen praktisches Wissen über Naturschutz und Nachhaltigkeit.
Erfüllung kommunaler Ziele
Zeigen Sie glaubwürdig, dass Ihre Gemeinde ihre ökologische Verantwortung ernst nimmt und verbessern Sie Ihr Ökopunkte-Konto.
Entlastung des Forstbudgets
Externe Finanzierung und Organisation entlasten Ihr kommunales Forstbudget. Wir kümmern uns um die forstlichen Leistungen.
Lokales Ökosystem stärken
Förden Sie die Biodiversität heimischer Lebensräume in Ihrer Region. Pflanzen Sie vor Ort klimaresiliente Mischwälder.
Häufige Fragen
Wie können sich Kommunen an NRW pflanzt beteiligen?
Sie können Ihre Stadt oder Gemeinde ganz einfach und kostenlos über unser Anmeldeformular anmelden. Bei Anmeldung erhalten Sie erste Informationen per E-Mail. Nach Ihrer Anmeldung treten wir zeitnah persönlich mit Ihnen in Kontakt.
Welche Voraussetzungen muss die Pflanzfläche erfüllen?
Das Minimalziel bei NRW pflanzt lautet: mindestens 1.000 Bäume in jeder Kommune. Für 1.000 Bäume braucht die Kommune eine (in der Regel) zusammenhängende Aufforstungsfläche von ca. 2.000 bis 3.000qm, was vor allem wesentlich vom Standort, der Baumart und der Baumgröße abhängig ist. Ideal sind Kalamitätsflächen oder gefährdete Monokulturwälder, die durch Trockenheit, Sturm oder Schädlingsbefall geschädigt wurden.
Was ist, wenn ich keine eigene Pflanzfläche habe? Kann ich als Kommune trotzdem mitmachen?
Ganz klar ja. Eine eigene Pflanzfläche ist zwar wünschenswert, aber keine zwingende Voraussetzung für die Teilnahme. Wenn Sie mit Ihrer Kommune bei dem Projekt mitmachen wollen und derzeit keine Aufforstungsfläche haben, können wir die gespendeten Bäume aus Ihrer Kommune auch regional pflanzen. Dies geschieht auf einer Fläche unseres Partners „Landesbetrieb Wald und Holz“. Diese Fläche liegen in der Regel im Umkreis von 10 bis max. 100km der jeweiligen Kommune.
Welche Kosten entstehen für unsere Kommune?
Die Teilnahme an dem Projekt ist kostenlos. Ihre Kommune übernimmt lediglich die vorbereitenden Maßnahmen auf der Pflanzfläche, etwa die Bodenbearbeitung in enger Abstimmung mit dem zuständigen Förster. Bei Koordination und Organisation des Projekts hilft das Team von NRW pflanzt. Die Kosten für Bäume, Pflanzung, Verbissschutz und für die notwendigen Kulturpflege bis zu drei Jahren werden durch die ROBIN GUT Stiftung abgedeckt. So wird gewährleistet, dass die gepflanzten Bäume langfristig anwachsen und sich nachhaltig entwickeln können.
Wie unterstützt die ROBIN GUT Stiftung darüber hinaus unsere Kommune?
Die ROBIN GUT Stiftung stellt umfassendes Informationsmaterial, Dokumenten- sowie Mailvorlagen für alle Stakeholder bereit. Durch die Verwendung des Materials sparen Sie Zeit und Sie können sich auf Ihre Kernaufgaben konzentrieren. Wir stellen Ihnen einen festen Ansprechpartner zur Seite, der gemeinsam mit Ihnen das Projekt steuert und für alle Fragen zur Verfügung steht.
Können durch das Projekt auch ÖKOPUNKTE angerechnet werden?
Die gute Antwort lautet: Ja – das geht. Bei den Baumspenden handelt es sich nicht um eine öffentliche Förderung im Sinne des §16 BNatSchG. Die Spenden durch die ROBIN GUT Stiftung sind privat, deswegen kann die Stadt dafür auch zusätzliche Ökopunkte beantragen, was mit der jeweiligen unteren Naturschutzbehörde zu prüfen ist. Die Anrechnung der Ökopunkte kommt auch dann in Frage, wenn die Baumpflanzung auf einer städtischen Kompensationsfläche erfolgt (was für die Kommune einen erheblichen Mehrwert bedeutet).
Welche Aufgaben kommen auf unsere Kommune zu?
Die Kommune bekommt nach erfolgreicher Anmeldung schriftlich per Mail ausführliche Projekt-Informationen. Im direkten Dialog mit dem Team von NRW pflanzt werden alle weiteren Schritte besprochen. Grundsätzlich ist die Kommune dafür verantwortlich, eine vorbereitete Pflanzfläche zur Verfügung zu stellen. Dazu gehört es, eine Ansprechperson aus der Verwaltung zu benennen, mit der wir eng zusammenarbeiten. Gerne können Sie auch einen lokalen Baumpaten auswählen, der das Projekt zusätzlich unterstützt und sichtbar macht.
Wie wird das Projekt beworben?
Herzstück des Projekts ist der Schulaktionstag. An diesem Tag wird durch die ROBIN GUT Stiftung in der Schule ein Videopodcast produziert. Kommunen haben so die Möglichkeit, das Projekt NRW pflanzt sichtbar zu machen und weitere Baumspenden zu gewinnen. Das professionelle Video- und Bildmaterial aus dem Podcast steht Städten und Schulen zur freien Nutzung zur Verfügung. Es kann über Social Media, die städtische Website, Pressearbeit oder Veranstaltungen verbreitet werden. So kann das Engagement der Schülerinnen und Schüler, der lokalen Unternehmen und der Kommune wirkungsvoll nach außen getragen werden.
Welche Rolle spielen lokale Baumpaten?
Lokale Baumpaten – etwa engagierte Bürger, prominente Persönlichkeiten oder in der Region gut vernetzte Personen – können eine bedeutende Rolle für den Erfolg des Projekts sein. Durch ihre Bekanntheit und Vernetzung erhöhen sie die lokale Sichtbarkeit, motivieren andere zur Teilnahme und fördern die Identifikation mit der Aktion. Jede Kommune tut daher gut daran, für das Projekt lokale (prominente) Baumpaten zu gewinnen.